Eigentlich wollte ich heute, Dienstag 12.08.2025, einfach mal abschalten. Nach Luxemburg fahren, tanken, heimkommen – ohne Stress, ohne Ärger. Aber wie so oft im Leben: Die Tiere entscheiden anders.
Auf dem Rückweg fällt mir auf einem Feld ein Schwan auf – völlig regungslos. Schnabel offen, Speichel tropft, schwere Atmung, leerer Blick. Wer mich kennt, weiß: Ich fahre da nicht vorbei.
Schnell war klar: Der Schwan steht unter massivem Hitzestau – das ist LEBENSGEFAHR!



Keine Sekunde zögern – Schwan gesichert, ins Auto, und auf direktem Weg zum Wildtierzentrum Saarburg . Unterwegs noch kurz Jürgen Meyer informiert: „Der Saarländer bringt gleich einen Schwan-Notfall!“
20 Minuten später – schon deutlich fitter dank Belüftung im Auto – erreicht er den Teich in Saarburg. Und das Schönste?
Er schwimmt sofort zu einem kleinen Schwan, der schon dort ist. Beide verstehen sich auf Anhieb – und unser Patient kühlt sich sichtbar ab, während er wieder Kraft tankt.

Seht ihr Tiere, die still am Rand sitzen oder stehen, besonders bei dieser Hitze – lasst sie nicht einfach dort!


Heute hat ein Schwan eine zweite Chance bekommen – weil jemand hingesehen hat.