Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt – es ist ein Verbrechen.

Tiere fühlen Schmerz, Angst, Freude und Vertrauen – genau wie wir. Wer ein Tier quält, zerstört ein Leben, das wehrlos ist. Und es ist unsere Verantwortung als Gesellschaft, genau dort hinzusehen, wo andere wegschauen. Ob geschlagene Hunde, ausgesetzte Katzen, vernachlässigte Pferde, gequälte Wildtiere oder misshandelte Nutztiere – Tierleid passiert täglich, mitten unter uns. Und jedes Mal ist es ein stiller Schrei, der oft ungehört bleibt.

Aber wir hören hin.Wir sehen hin. Und wir schweigen nicht.

Denn wer Tiere quält, verliert jedes Recht auf Nachsicht. Es ist an der Zeit, dass Tierquälerei nicht nur moralisch verachtet, sondern konsequent strafrechtlich verfolgt wird – ohne Bagatellisierung, ohne Ausreden, ohne Wegschauen.

Tiere sind keine Dinge. Tiere sind keine Ware. Tiere sind fühlende Lebewesen.

Wer ihnen absichtlich Leid zufügt, der hat in einer mitfühlenden Gesellschaft keinen Platz.

Klare Haltung. Klare Kante. – Der Tiernotruf Saarland e.V. gegen Tierquälerei.

Tierquälerei ist kein Zufall. Sie ist das Resultat von Ignoranz, Verantwortungslosigkeit oder sogar gezielter Gewalt. Und sie ist in Deutschland kein Kavaliersdelikt – sie ist eine Straftat, geregelt im § 17 des Tierschutzgesetzes. Wer einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügt, es misshandelt oder gar tötet, macht sich strafbar. Punkt.

Der Tiernotruf Saarland e.V. steht in der Region – und weit darüber hinaus – für eine konsequente, sachkundige und unnachgiebige Haltung gegenüber Tierquälerei. Wir schauen nicht weg. Wir handeln.

Was wir konkret tun:

1. Soforteinsätze bei akuten Verdachtsfällen
Ob vernachlässigte Hunde in Hinterhöfen, verletzte Katzen nach mutmaßlichen Misshandlungen oder falsch gehaltene Exoten: Unser Einsatzteam ist rund um die Uhr erreichbar und rückt bei gemeldeten Verdachtsmomenten aus – auch dann, wenn andere sich nicht zuständig fühlen.

2. Dokumentation und Beweissicherung
Wir dokumentieren jeden Fall lückenlos. Fotos, Videos, Zeugenaussagen, tierärztliche Gutachten – wir liefern belastbare Beweise für Ermittlungen. Denn wer Tierquälerei wirklich verfolgt sehen will, braucht Fakten – keine Gerüchte.

3. Zusammenarbeit mit Behörden und Staatsanwaltschaften
Wir stehen in ständigem Kontakt mit Polizei, Veterinärämtern und Ordnungsbehörden. Wo es nötig ist, stellen wir Strafanzeigen gemäß § 17 TierSchG, reichen Dienstaufsichtsbeschwerden ein oder beantragen Maßnahmen nach dem TierSchG, etwa Haltungs- und Betreuungsverbote nach § 16a.

4. Öffentlichkeitsarbeit und Prävention
Auf unseren Kanälen klären wir über Fälle von Tiermisshandlung auf, ohne zu beschönigen – aber stets rechtlich abgesichert. Wir zeigen, was wirklich hinter verschlossenen Türen passiert. Dabei nennen wir Fakten, keine Vorverurteilungen – aber wir geben Opfern eine Stimme.

5. Rechtliche Schritte gegen Wiederholungstäter und Behördenversagen
Wenn Behörden untätig bleiben oder Tierquäler weiter agieren dürfen, obwohl Beweise vorliegen, gehen wir notfalls den juristischen Weg: mit Fachanwälten für Tierschutzrecht, mit öffentlichkeitswirksamen Kampagnen, mit klaren Worten und klaren Forderungen.


Unsere Botschaft:

Tierquälerei darf niemals unbeantwortet bleiben.
Nicht im stillen Kämmerlein. Nicht im Zwinger. Nicht im Tiertransport. Nicht im Internet.

Tierquälerei ist ein Verbrechen. Und wir sind da, um dem ein Ende zu setzen – Tier für Tier, Fall für Fall.

Wenn Sie Hinweise auf Missstände haben: Melden Sie sich. Anonym, vertraulich, jederzeit.
📞 06898 / 370 42 42
📧 info@tiernotruf-saarland.de

Tiernotruf Saarland e.V. – Für die, die keine Stimme haben.